Worte können verletzen - Worte können heilen
 






Kindheit

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Meine Kindheit war geprägt von Armut, der Suchterkrankung meiner Mutter und einer Verantwortung, die für ein Kind viel zu groß war. Früh lernte ich, stark zu sein – für meine Geschwister und für mich selbst.

Familie

Die Geburt meines Sohnes markierte den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Er wurde zum Mittelpunkt meines Lebens.

Die Suche nach dem eigenen Weg

Jahre später folgte mein Coming-out – ein mutiger, schmerzhafter, aber zugleich befreiender Schritt. Weiter Jahre später fand ich das, wovon ich kaum zu träumen gewagt hatte: wahre Liebe. Eine ehrliche Partnerschaft, die schließlich in unserer Ehe ihren Ausdruck fand. 

Doch das Leben stellte mich vor eine weitere, tiefgreifende Prüfung. Der Kontaktabbruch meines Sohnes hat eine Wunde hinterlassen, die bis heute nicht  verheilt ist. Die offenen Fragen und die Sehnsucht nach Antworten begleiten mich noch immer.

Schreiben 

Schreiben ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil meines Lebens. Es hilft mir, Erlebnisse zu verarbeiten, Erinnerungen zu bewahren und Gefühle auszudrücken, für die im Alltag oft die Worte fehlen. Meine Autobiografie „Für mich bist du tot“ entstand aus dem Wunsch heraus, Erfahrungen sichtbar zu machen, die viele Menschen teilen. Schreiben wurde für mich nicht nur Ausdruck meiner Gedanken, sondern auch ein Weg, trotz allem nach vorn zu schauen.




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